In Kamerun verbrachten wir einige Tage in der Hauptstadt Yaoundé, um die letzten Visa zu besorgen. Danach machten wir Abstecher an die Strände von Kribi, wo wir auch mal wieder im Ozean schwimmen konnten und nach Limbé, wo ein heftiger Regen uns aus dem von riesigen Bananen- und Kokos-Plantagen umgebenen Ort vertrieb.

Weiter südlich durchqueren wir dichten Regenwald in Gabun. Nur langsam geht’s auf Waldstrassen durch diese faszinierende Landschaft. Hier überqueren wir auch den Äquator, und somit sollten wir wieder in der Trockenzeit angekommen sein. Zum Glück! Bei solchen Strassen und Regen hätten wir mit unserem Rebi die Vorteile nicht auf unserer Seite…

Auf einer sandigen Piste geht’s in Richtung Kongo. Zum ersten Mal auf unserer Reise kommen die Sandbleche zum Einsatz. Und das nicht nur ein Mal… Bei der Einreise brauchen wir mit dem Imigrations-Beamte Nerven! Er will eine schriftliche Hotelreservation, welche wir natürlich nicht haben. Nach Diskussionen, einem längeren (und wohl sehr teuren…?) Telefon mit dem Schweizer Konsulat, dürfen wir nach über vier Stunden doch noch einreisen.

Im Gegensatz zu den eher arroganten Gabonesen sind die Leute im Kongo wieder sehr fröhlich und offen. Einer kippt gar seine beladene Schubkarre aus, als er uns zuwinkt. In den nächsten Tagen geht’s weiter in die Demokratische Republik Kongo, einem anderen Land. Dazu müssen wir mit einer Fähre den Kongo-River überqueren. Von dieser Überfahrt gibt es verschiedene Geschichten. Wir hoffen, das Ganze heil und nicht allzu Portemonnaie-lastig zu überstehen…

In der Schweiz herrscht zurzeit Hochsommer. Deshalb haben wir uns Mühe gegeben, den Bericht in Kürze zu halten. Es soll ja wegen uns keine Grillparty oder Badi-Verabredung verpasst werden! Wollt ihr ausführlichere Berichte, müsst ihr euch per Mail melden 🙂

Bis zum nächsten Mal, vielleicht schon bald aus Namibia!

Kleines Dessert: Unsere Affenmahlzeit!